rer uns aufmerksam sind. Wir erkennen hier in sei-ner erhabenen Große die reinste Liebe. Wa in unsselbst das Edelste ist, wohin die vorzüglichsten Kräfteunsres Wesens streben, das finden n ir dann in ihmin der höchsten Vollkommenheit. Wovon unser Heilauf Erden und jenseits des Grabes abhangt, dafürfinden wir ihn dann beschäftigt. Die Bildung,, dieErhebung, die Beseligung unsers Geschl.chtes, dieVerbesserung aller unsrer Verhältnisse, die Vermeh-rung unsrer theuerstcn Güter erblicken wir dann, alsbas Ziel seiner Veranstaltungen und Führungen-, Wieehrwürdig erscheinen uns hier die Wege des Herrnselbst in ihren Unbegreiflichkeiten, selbst da, wo sieunser» sinnlichen Wünschen ganz entgegen sind! AlleVeränderungen in der Welt, alle Schicksale unsersLebens sind uns Fügungen des unendlichen und heili-gen. Geistes, hie überall das Beste bezwecken, undwirklich erreichen, die uns zur dcmüthigen Unterwer-fung und zum getrosten Erwarten des Ausganges nö-thigen. Alles sittliche und religiöse Gefühl, alle Em-pfänglichkeit für das Höchste und Herrlichste müßte inunserm Gemüthe vernichtet seyn, wenn diese Betrach-tungen uns nicht mit inniger und dankbarer Verehrunggegen Gott erfüllten, wenn uns hier seine Größe undGüte nicht rührten, wenn wir uns hier nicht im Ver-trauen auf ihn gestärkt, zu tugendhaften Gesinnungenaufgefordert, und in der Anhänglichkeit an ihn befe-stigt fühlten. Nicht bloß die Apostel unsers Herrn,die am ersten Pfingsttage neues Leben dnrchdrang, andenen der Geist Gottes sich mächtig bewies in allen ih.
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