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quicken und trösten, die bey allen nur von Liebe be-seelt sind, von wahrem Edelmuthe geleitet werden,und so wenig auf Belohnung rechnen, daß sie sogar 'diejenigen zurück weisen, die man ihnen anbiethet,die in Einfalt, in frommer Demuth, gottergebenenSinne dahin gehen. Nein, wir verkennen Euchnicht, Ihr rechtschaffenen Anbether Gottes, Ihr tha-tigen Freunde der Menschen- Euer Herz und EureWerke zeugen davon, daß der Geist des Herrn nichtvon uns gewichen ist. Von ihm erfüllt, von ihm ge-stärkt, von ihm empor gehoben, verachtet Ihr dasUnrcchtliche, haltet Ihr fest an Euern Ueberzeugun-gcn und Grundsätzen, seyd Ihr unermüdet beschäf-tigt in der weitern Ausbildung Eures Herzens. Ihrhöret nicht auf, böse Gewohnheiten zu bekämpfen,unordentlichen Leidenschaften entgegen zu arbeiten,Ewer Herz zu reinigen von allem verkehrten Wesen,Eure Fehler zu verbessern, Eure Gesinnungen fürGott und die Tugend immer mehr zu erwärmen, Euchmit Eurer Pflicht immer mehr zu befreunden, undEuch in allem Gutttt Fertigkeit und unerschütterlicheStandhaftigkeit zu erwecken. Nicht blos EureTugend, auch Euer Fleiß in der Heili-gung überzeugt uns, daß der Geist Got-tes sich noch immer unter den Menschenverherrlicht.
Der Geist Gottes ist, drittens, einGeist des Trostes und der Seelenruhe.
Wo er sich der Gemüther bemächtigt: da fühlen dieMühseligen und Beladenen sich erleichtert, Empörte