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machtnisse; und wenn wir uns ihrer erinnern, schei-nen sie uns dieselben aus einer andern Welt vonneuem zuzurufen. Wir können nicht so gleichgültig,nicht so leichtsinnig dabey bleiben, als wir uns oft be-wiesen, da sie noch bep uns waren. Gesegnet sey unsihr früher Hingang; ihr Geist ist nicht von uns gewi-chen. Kräftiger, als er es auf Erden vermochte,spricht er von den seligen Hohen ihres jetzigen Aufent-haltes zu unserm Herzen.
Und so dient denn, endlich, auch derfrühe Hingang der Unsrigen, himmlischenSinn in uns zu wecken und zu beleben.Himmlischer Sinn ist zuversichtlicher Glaube an denHimmel. Muß aber dieser Glaube sich nicht in unsbilden und befestigen , wenn die Liebe zu unfern Frühe-verlornen uns zu einem ernstlichen Nachdenken überdie Gründe unsrer Hoffnung leitet, und dieselbe mitunsern edelsten Bedürfnissen in Verbindung bringt?Himmlischer Sinn ist bleibende Richtung unsrer Ge-danken nach dem Himmel hin. Wird diese Richtunguns aber nicht bald natürlich werden, wenn das An-denken an theure Frühvollendete sie immer erneuert?Himmlischer Sinn ist Empfänglichkeit für Himmels-freuden. Werden wir aber diesen Freuden nicht mehrGeschmack abgewinnen, wenn wir die durch sie bese-ligt wissen, die an unsern Erdenfreuden so großenAntheil hatten? Himmlischer Sinn ist Sehnsuchtnach dem Himmel. Muß aber diese Sehnsucht nicht