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mächtiger in uns werden, wenn wir bedenken, daßwir dort die wiederfinden sollen, die wir hier so baldentbehren mußten, und so gerne immer behalten hat-ten? Himmlischer Sinn ist eifriges Trachten nachden Gütern des Himmels. Muß aber dieses Trach-ten nicht sehr befeuert werden, wenn wir es alsdie unumgängliche Bedingung einer frohen Wieder-vereinigung kennen? Wir sind glücklich, wenn die-ser himmlische Sinn in uns gebildet wird; in ihmerlangen n ir das kostbarste Kleinod des Lebens,und kein Schmerz ist so groß, daß er nicht in Ver-gleichung mir demselben für einen geringen Preisgehalten werden müßte.
So lasset uns denn mäßigen die Traurigkeit,um die, welche Gott frühe von uns trennte; unszum Besten sind sie hingegangen, wie Jesus zumBesten seiner Jünger hinging. Lasset uns demüthiganbethen, die Wege des Herrn, die uns zwar oftunerforschlich sind, aber immer zum Frieden führen.Lasset uns getrost unsre Blicke zu den himmlischenGefilden richten, wo die Beweinten jetzt wandelnund selig sind, und die auch uns, als unser wah-res Vaterland, aufnehmen werden, wenn wir hie-nieden einen guten Kampf gekämpft haben. IhrTod wirke in uns heilsames Nachdenken, er lenkeunser Gemüth hin zu Gott, er lehre uns weisenGebrauch unsrer Kräfte, er veredle unsre Liebe,und bilde uns zu einem himmlischen Sinne. Gott
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