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sie immer unter fremder Leitung standen, die sich d?ß-wegen nicht entschließen, nicht selbst helfen kennen,weil es nie an solchen fehlte, die für sie dachten undhandelten. Lasset nun diejenigen, die ihre Stellevertraten, die ihre Führer, ihre Helfer und Rathge-ber waren, durch den Tod hinweggerissen werden:,so sehr Ihr sie anfangs dadurch niedergeschlagen sin-det: Ihr werdet doch bald mit Erstaunen wahrnehmen:wie ihre Kräfte sich regen, wie sie allmahlig Zutrau-en fassen, wie sich Grundsätze in ihnen bilden, wie siesich an Arbeiten versuchen, die ihnen fremd waren,wie sie sich endlich zur Selbstständigkeit erheben, unddie Lücke glücklich ausfüllen, die der Tod in ihremKreise gemacht har. Und wie viele unter denen, diesich durch herrliche Eigenschaften, durch glänzende Ver-dienste und einen ehrenvllen gRang auszeichnen, ver-danken ihre Große der Verlegenheit, worein sie derTod eines Vaters, eines Lehrers oder eines Wohltä-ters versetzte. Nie würden sie den betretenen Wegverlassen, nie sich über das Gewöhnliche erhoben, niewürden sie sich so angestrengt, nie mit diesem Fleißeund mit dieser Ausdauer an ihrer Bildung gearbeitethaben, wenn der Drang der Noth sie nicht angespornthätte. Manche Tochter ward eine würdige Vorstehe-rinn des Hauswesens, weil sie schon frühe die Stelle-er Mutter vertreten mußte, und sich hier in allen denEigenschaften und Geschicklichkeiten üben konnte, wo-durch sie späterhin das Glück einer eignen Familiegründete. Wahrlich es ist kein unbedeutender Vor-theil, wenn so durch den frühen Tod der Unsrigen