winn, der aus eignen Bemühungen entsteht, nichtverloren gehe, damit nicht jedes edle Bestreben in unserstickt werde, damit wir nicht ganz in Ueppigkeit ver-sinken, müssen uns die genommen werden, auf wel-che wir uns verließen. Es gibt der Eltern genug,die ihr reichliches Auskommen verleitet, ihre Kindermit allen beschwerlichen Uebungcn zu verschonen, indem Wahne, daß dieselben dergleichen nicht nöthighaben, die sie zu nichts anhalten, was diese nichtgerne thun, und ihnen alle Bequemlichkeiten undGenüsse zum Bedürfnisse machen. Was würde dieFolge davon seyn, wenn das immer so fortdauerle?Würden solche Kinder je nützliche Mitglieder dermenschlichen Gesellschaft werden, würden sie sich je zuedcln Menschen ausbilden, würden sie je ihre großeBestimmung fassen, und sich ihr weihen, würden sieje des Lebens recht froh werden? Jetzt werden durchden Tod des Vaters die Quellen des Ueberflusses ver-stopft. Sie sehen sich überall zu Einschränkungen ge-nöthigt; die Bequemlichkeiten und Genüsse verschwin-den, die sie bisher umgaben; sie müssen jetzt selbstVerrichten, was sie gewohnt waren andern aufzutra-gcn; sie müssen sich Kenntnisse sammeln, Fertigkeitenerwerben, und nach Geschäften umsehen, um ihrenkünftigen Unterhalt zu sichern. Können wir andersurtheilen, als daß dieser Verlust eine Wohlthat für siegewesen sey? Es gibt Menschen genug, die sich nichtzurrauen, gewisse Verrichtungen leisten zu können,weil immer andre da sind, die sie ihnen abnahmen,die es nicht wagen, ihren eignen Weg zu gehen, weil
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