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nicht zu helfen wissen. Oft werden liebende Gattenmitten im schönen Genüsse ihres häuslichen Glückesdurch den, Tod von einander getrennt, und dem Zu-rückbleibenden ist das theuerste Gut des Lebens ge-nommen. Oft stehen unmündige Kinder, nun bald.verlassene Waisen, jammernd um das Sterbebette desVaters, in dem ihr Erzieher und Versorger ins Grabsinken soll-. Oft müssen sie eine gute Mutter bewei-nen, die sie liebte und pflegte,, wie niemand sie fortanlieben und pflegen wird, die die Beschützerin ihrerschwachen Jugend, ihre Führerin auf dem schlüpfrigenPfade des Lebens war. In allen diesen Fällen dünkt uns, zu frühe habe sich das Band aufgelöst, ejnlängeres Leben der Hingegangenen sey nicht, allein denübrig, Gebliebenen nützlich,, sondern für ihr Wohlnothwendig gewesen. Es wird uns schwer, denSchmerz, dia Verlegenheiten und Bedrängnisse, inwelche wir auf diese Weise versetzt werden, mit derWeisheit und Güte Gottes zu vereinigen. Wennwir indeß auch nicht, im Stande sind, in jedem einzel-nen Falle, die besonder« Absichten Gottes bey-.demfrühen Tode der Unsrigen anzugeben: so läßt, sich dochdarthun, daß dieser frühe Tod für uns sehr wohltha-tig werden kann; und gewiß ist er eS überall wo erwirklich eintritt. Lasset uns hierüber, im, Hinblickauf den frühen Hingang. Jesu, in der gegenwärtigenStunde, zur Berichtigung unsrer Urtheile, zur Be-ruhigung unsers Herzens und zur Belebung unssrsTugendfleißes, weiter Nachdenken.