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selbst, und darum auch desto seliger ; desto freudigeskönnen wir uns den Hoffnungen überlassen, zu denendie Betrachtung der Herrlichkeit Gottes uns erhebenmuß. Denn das ist die letzte Wirkung, die sie beyuns Hervorbringen soll.
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Die Herrlichkeit Gottes, die sich unsim Frühling offenbart, soll uns zu fro-hen Hoffnungen erheben, nämlich: zurHoffnung der Erlösung von unfern Lei-den, zur Hoffnung des staten Wachs-thums im Guten und zur Hoffnung einesbessern Lebens.
Noch ist immer auf Erden gewesen, und wirdauch immer da feyn. Wer lebt muß leiden. Menschzu sepn und menschlichem Ungemach zu entgehen istgar nicht möglich. Keine Begünstigung, keine Macht,keine Weisheit und kein Wohlverhalten kann unsdiesem Loose entziehen. Wie in der Natur Sturmund Sonnenschein, Winter und Sommer mit ein-ander abwechseln; so wechseln auch im Leben Freudeund Schmerz. Man faßt und tröstet sich, wenn derKummer bald vorüber geht, und findet in den frohenTagen Ersatz für die, die man vertrauert hat. Aberwenn das Ungemach uns harter zusetzt, wenn es uns an-haltend verfolgt: dann muß Hoffnung uns aufrich-ten; dann ist un« alles erwünscht, was den Glauben,es werde doch einmal aufhören, es sey doch das Mit-tel zum Glücke, beleben kann. So sehet denn hin,