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tes einen so hohen Rang ein. Durch uns soll Man-geln abgeholfen, das Gute hervorgezogcn und ausge-bildet werden. Ist Gott herrlich in der Natur: sosey er es noch mehr in unserm Herzen; so zeuge einedles Gemürh noch mehr, als das Leblose es vermag,von seiner Heiligkeit, Weisheit und Güte. Ist Gottherrlich in allen seinen Einrichtungen: so sey er esnoch mehr durch die Einrichtung, die wir unfernHandlungen geben, indem wir ihm nachahmen, in-dem wir, wie er, wohlthun, und immer die bestenZwecke durch die besten Mittel zu erreichen suchen.Ist Gott herrlich in tausend Wundern, die unser Au-ge entzücken, die unfern Verstand'beleben, die unserHerz ihm gewinnen: so werde er es noch mehr da-durch, daß wir, wo wir können, unsre Brüder er-freuen, belehren und bessern, daß wir Erkenntniß derWahrheit, Verehrung seines Nahmens, Liebe undEifer für das Gute nach bestem Vermögen verbreiten.Ist Gott herrlich in allen Schönheiten, die die Erdebedecken: so werde er es noch mehr dadurch, daß un-ser Pflichteifer die Erde allenthalben verschönert, daßunser Fleiß alles zum Bessern leitet, daß unsre Men-schenliebe überall Elend vermindert und seine O.uellenverstopft. Ist Gott herrlich in den Werken, die je-dem Aufmerksamen seine Majestät enthüllen: so wer-de er noch herrlicher dadurch, daß wir seine Größeund Güte verkündigen, daß wir stats unsre Ehrfurchtgegen ihn an den Tag legen, und die Zahl seiner wah-ren Anbether vergrößern. Je mehr Gott an uns unddurch uns herrlich wird: desto herrlicher werden wir