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alles von Lust geschwellt! wie verkündet hier allesHoffnung! wie verschwindet hier was uns einengte!wie fühlt sich unser Herz so leicht und frep! wie wirdder Sinn des Lebens in uns gestärkt! wie wirb cs unshier so fühlbar, nicht eine State des Fluches, nichtein öder Strafort, sondern eine Bildungsstäte un-sterblicher Geister für den Himmel sep die Erde, diewir bewohnen!
Welch ein Gewinn für uns, wenn die Herrlich-keit des Frühlings uns lehrt, die Erde in diesemfreundlichen Lichte betrachten! Wie wird sich dannunser Aufenthalt auf derselben verschönern undveredeln! Dann können wir nicht mehr klagen,es sey hier so finster und so traurig; dann zertheilen sichdie Wolken, die sie oft umhüllen; dann gewöhnen wiruns, unsreAufmerksamkeit von dem Unangenehmelt weg,und auf das Erfreuliche hinzulenken. Unser Herz öff-net sich allen wohlthuenden Eindrücken; unser Geistwird heiter und seines Daseyns froh; wir lieben dasLeben und setzen es gerne fort; gerührt danken wirGott, der ihm so viel Gutes verlieh, der die Erdemit so vielen Reitzen schmückte. Wir fühlen auch unsbeseelt von der allgemeinen Thatigkeit; heilig wirduns der Beruf, nützliche und würdige Bewohner die-ser Erde zu seyn, und an unsrer Ausbildung zu arbei-ten. Wir lernen jetzt thierische Genüsse verschmähen,edlere aufsuchen, edlere uns selbst bereiten. Theurerwerden uns die Geschöpfe, welche mit uns diese Erdebewohnen, und vorzüglich diejenigen, die wir unsereBrüder nennen. In Liebe wendet sich ihnen unser