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verschönern; werden wir diesem Berufe mit Lust Nach-kommen, wenn sie durch nichts unser Wohlgefallenanzieht, durch alles uns zurückstvßt, wenn sie unfernMuth entwaffnet, und uns fürchten laßt, alle unsreBemühungen werden vergebens seyn? Wir sollen unsdes Guten, das sie uns anbiethet, freuen und unsdadurch starken zum pflichtmäßigen Arbeiten; werdenwir das bey jener finstern Ansicht vermögen, wirduns nicht die wahre Freude fliehen, wird sich nichtunser ganzes Leben verwandeln einen Kampf mit derNoth, um dürftigen Unterhalt oder um rohe Genüsse?
Wie gut ist cs, daß die Erde uns nicht immerin jener traurigen Gestalt erscheint! Es gibt einebeßre, die mns ganz mit ihr aussöhnt, die uns denAufenthalt auf ihr segnen lehrt. Von dem Stand-punkte, den wir nehmen, hangt es ab, ob sie sichuns als eine Wüste oder als ein gelobtes Land zeigenwird. O, es ist auch viel Schönes und Gutes aufihr. Sie hat auch heitre Tage und lieblichen Sonnen-schein, fruchtbare Jahre, glückliche Ereignisse, edleTugenden, Bündnisse des Friedens und der Liebe.Vor allem muß die Herrlichkeit Gottes, die jetzt aufihren Gefilden glänzt, und uns mit frohen Bildernumgibt, unser Herz für sie gewinnen. Wenn Ekelund Mißmuth sich unsrer bemächtigen: dann lassetuns hinausgehen in die blühende Welt, unter Got-tes heiterm Himmel. Wie ist hier alles so schön, allesgekleidet in festlichen Schmuck! wie keimt und entwi-ckelt sich hier überall Leben! welche Stimmen derFreude und des Lobes erheben sich! wie scheint hier