qi^alt und drückt, Eure Verlegenheiten und EureFeindschaften Hier fühlt Ihr Euch stark, alles zudulden und zu wagen. Hier stillt sich der Aufruhr derLeidenschaft; hier kommt Ruhe und Gorte-'-friede inEure Brust; hier wird Euer Her; sanft und weich;hier empfindet Ihr lebhafter die Eintracht deS Lebens,zu welcher fromme Tugend führt; hier bilden sich vonselbst edle Entschließungen; Ihr werdet geübt groß zudenken, das Schlechte zu verachten, das Heilige hei-lig zu halten; Ihr lernet getrost fepn in alle Wege,und unerschrocken Eure Pflicht nachleben.
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Die Herrlichkeit Gottes, die sich imFrühling offenbart, soll uns, zweytens,die Erde in einem freundlichen Lichte zei-gen, und unfern Aufenthalt auf dersel-ben verschönern und veredeln. Oft zeigtsich uns die Erde in einer traurigen Gestalt. Wennein-trüber Himmel sie umwölkt; wenn dunkle Stür-me über sie dahin ziehen ; wenn der Winter sie allesSchmuckes beraubt, und in sein Todtenkleid hüllt;wenn sie ihre Früchte nur kärglich hervorbringt, daßunter ihren Bewohnern Mangel und Sorge entsteht;wenn wilde Kräfte die Hoffnungen des Jahres unddie Besitzungen der Menschen zerstören; wenn Krank-heiten die Luft vergiften, und die Leidenschaften siemit Gräueln bedecken; dann verdüstert der Blick aufsic unser Inneres. Wenn wir sehen die Feindselig.'keilen, die auf ihr verübt werden, die Verwüstungen