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Herz ihn ahnden, sich zu ihm emporschwingen, undihn mit allen seinen Gefühlen umfassen. DiesemHerzen genügt es nicht, entzückt zu sepn von dem,was doch wieder vergehen wird, es sehnt sich nachdem Ewigen; ihm genügt es nicht, zu genießen, ihmist es dringendes Bedürfniß, zu denken. Wer fähigist, die Herrlichkeit der Frühlingswelt zu empfinden,dem kann auch die Herrlichkeit Gottes nicht fremdseyn; in Anbetung und Liebe zerstießt sein bewegtesGemüth; und wenn irgendwo, so muß hier das Ver-langen nach dem Unendlichen in ihm sich regen. Le-bendiger wird in ihm die Ueberzcugung von der GüteGottes, zuversichtlicher nennt er ihm seinen Vater,glaubensvollcr übergibt er sich seiner Führung, undernstlicher weiht er ihm seine Gesinnungen und seinLeben. Es kann nicht fehlen, eine religiöse Stim-mung muß in uns geweckt, genährt und belebt wer-den; alles, was wir von Gott wissen und erwartenmuß mit größerer Stärke auf uns wirken; der Ge-danke an Gott muß uns theurer und geläufiger, die.Neigung auf ihn zu sehen, und uns mit ihm zu be-schäftigen muß mächtiger werden: wenn wir seineHerrlichkeit in der verjüngten Natur erkennen undempfinden.
Wohl Euch, die Ihr dazu aufgelegt scyd. Indiesen glücklichen Augenblicken reißet Ihr Euch los vonder Erde, von ihren verrätherischen und nichtigen Gü-tern, von ihren Sorgen und Mühen. Hier, verges-set Ihr das Gemeine und Vergängliche, voll des Höch-sten und Würdigsten. Hier vergesset Ihr, was Euch