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Leben nach dem andern, Eine Schönheit nach der an-dern entwickelt, auf den lieblichen Schmuck, womitdie Erde wieder bedeckt ist, auf den milden Glanz,der sich über alles verbreitet! Wer muß nicht be-wundern und sich freuen, wo alles keimt und auf-blüht, wo alles Liebe und Freude zu athmen scheint,wo alles zu süßen Genüssen einladet, wo die ganzeNatur ihr Fest feyert! Wahrlich, es wäre ein be-denkliches Zeichen , wenn wir hier kalte Zuschauer blei-ben, wenn die allenthalben verbreitere Stimmungsich uns nicht mittheilte. Nur Menschen, die einschwerer Kummer drückt, denen anhaltende Leidenden Sinn für das Frohe genommen haben, derenHerz unter bittern Erfahrungen erkrankt, oder unterausschweifenden Sinnengenüssen dahin gewelkt, de-ren Gefühl unter irdischen Geschäften abgestumpft ist,können hier eine Ausnahme machen. Sie entbehrendes stillen, edeln Vergnügens und des wohlthätigenEinflusses, den das Empfinden der göttlichen Herr-lichkeit auf die Erhebung des Gemütheshat.
Denn, wenn solche Empfindungen unser Herzerwärmen: bann kann unsre Betrachtung nicht ste-henbleiben bey dem, was unsre Sinne wahrnehmcn;sie wird sie muß sich auf den Urheber der Natur len-ken, dessen Herrlichkeit es ist, was sich hier enthüllt;sie wird, sie muß von der Erde ihren Blick zum Him-mel richten. Wenn unser Verstand den nicht fände,von dem alles hcrrührt, der mit Weisheit und Gütealles anordnet; so würde das von Freude erweiterte