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schamungcn müssen sich vereinigen, uns vom Laster ab»zuziehen. Die ganze Geschichte und das Leben jedesEinzelnen sind eine Reihe der huldvollsten Veranstal-tungen zu unsrer Rettung. Soll uns das nicht mitgerührtem Danke erfüllen? Können wir dieser Lang-muth und Güte unsre Bewundrung versagen? Müs-sen nicht Dank und Bewundrung uns stimmen zumhohen Ernste in der Benutzung dieser Anstalten?'
Die größte, die wirksamste und segensreichste un-ter allen ist die, die er durch Jesum ausführte. Da-rum ist Jesus auf Erden erschienen, daß er sie be-freye von dem Elende, welches das Laster über sie ge-bracht, und daß er das menschliche Geschlecht erhebe,aus der Erniedrigung und aus dem Jammer, worines sich durch seine Laster gestürzt hatte, daß er, imsittlichen Verderben, den gefährlichsten Feind unsrerzeitlichen und ewigen Wohlfahrt zerstöre. Sein gan-zes Leben war ein Kampf gegen das Laster; alle Un-ternehmungen, wodurch er sich den Nahmen unsersErretters erwarb, waren gegen das Laster gerichtet.Dahin zielte sein Lehren, sein Handeln und sein Tod.Das Reich der Finsterniß einzuschranken und umzu-stürzen, ein Reich des Lichtes, der Wahrheit und derGottseligkeit aufzurichten, in welchen alle von lebendi-gen Abscheu gegen das Böse und von feurigem Eiferfür das Gute beseelt waren, und alle mit einmüthi-gem Geiste und hoher Kraft den Sieg des Guten zubefördern suchten: das war der Zweck, den er, lebendund sterbend, unermüdet verfolgte. Er hat sich da-hin gegeben, auf daß er uns erlösete von aller Unge-