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rechtigkeit, und ihm vereinigte ein Volk, des Eigen-thums , das fleißig wäre in guten Werken. Nichts»st mehr dazu geeignet, die Gewalt des Lasters zuschwachen, und seinen Einfluß cinzuschranken, alsdas Evangelium Jesu. Es stellt uns dasselbe in seiner-ganzen Nichtswürdigkeit und Verderblichkeit dar; esbiethet uns die zweckmäßigsten Hülfsmittel gegen das-selbe an; es halt uns Lehren und Verheißungen vor,die zu dem ernstüchsten Streben Lust und Much ma-chen, und gibt uns alle Kräfte, deren wir hier bedür-fen. Wo das Evangelium Jesu in Ansehen steht:da muß das Laster verachtet werden; da widersetzt mansich seinen Ansprüchen und Unternehmungen. Wodas Evangelium Jesu von Herzen geglaubt wird: daist ein heiliger Sinn unter den Menschen, der siezu Feinden des Lasters macht; da bewahrt, da stärkt,da erhebt es alle Gemüther. Wo der Geist des Evan-geliums die Menschen ergreift: da halten sie es fürihren höchsten Ruhm, ihr Inneres zu bewahren undzu lautern. Nie wird da das Laster große Fort-schritte machen; nie werden sich da seine Verwüstun-gen weit ausbrciten können; in die Verborgenheitmuß es eilen, zur Verstellung muß es seine Zufluchtnehmen, wenn es noch etwas ausrichten will. Vielhat es bisher schon gewirkt, und noch mehr wird eswirken, wenn es unter uns mehr Vertrauen undmehr Wehrtschatzung findet, wenn es mehr Herzen ge-winnt. Können wir nicht ohne Wehmuth die Ver-wüstungen wahrnehmen, welche das Laster unter un-fern» Geschlechts anrichtet: dann lasset uns dieses kost-