nicht das Laster eine so unselige Geschäftigkeit besäße?Und woher die Kriege, die den Erdboden mit Blutund Leichen bedecken/ die ganze Gegenden ihres Wohl-standes berauben/ und nicht? als Trümmer und Weh-klagen zurück lassen? Woher die mannigfaltigenWährungen und Unruhen unter den Völkern/ dieEmpörungen gegen Gesetz und Ordnung / die Bedro-Hungen und Angriffe auf Eigenthum und Leben / dieUngerechtigkeiten- die oft mitten im Schoße der bür-gerlichen Gesellschaft verübt werden/ die Frevel/ dieselbst das wachsame Auge und der aufgehobene Armder'Strafe nicht vcrhüthet? Woher diese vielfachenBefehdungen / diese heimlichen und öffentlichen Feind-schaften/ diese heimlichen und öffentlichen Nachstellun-gen/ dieser Haß/ dieser Neid/ dieses Mißtrauen,das so viele gegen ihre Brüder bewaffnet? Könnenwir umhin, in dem allen entweder auf der Einen,oder auf der andern Seite, oder gar auf bepden zu-gleich, die Wirkungen des Lasters zu erkennen?Welche Fortschritte würde das menschliche Geschlechtin der Erleuchtung der Weisheit und in jeder Art desGlückes machen, wenn ihm nicht das Laster in denWeg träte, um es aufzuhalten, zurückzuschleudern,und ihm den erbeuteten Gewinn wieder zu entreißen.Selbst die stillen Wohnsitze des Fleißes, des Friedensund der Tugend sind nicht vor ihm gesichert; auch indie heiligest Bündnisse der Familie drängt es sich, umihren Wohlstand zu verzehren, um Sorgen, Ar-muth, Schuldenlasten an seine Stelle zu bringen,um die Herzen der Gatten von einander abzuwenden,
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