Geschäften, die ihm obliegen, und auf denen dasWohl des Ganzen beruhe — die ihn, den Gort soherrlich machte, oft zu einem Schicksale entstellen,die viele in ihren besten Jahren der Welt entreißen,der sie ihre Schuld noch nicht bezahlt haben, deren an-steckendes Gift sich immer weiter ausbreitet, immermehr zu Grunde richtet, und in den menschlichen Ver-fassungen immer mehr Zerrüttung hervorbringt, gehtaus dem Schooße des Lasters hervor. Zieht nicht dieWohllust, wie eine Seuche durch das Land, um hin-zuraffcn, was sie erreichen kann? Rührt es nichtmeist von den Ausschweifungen der Eltern her, daßKinder mit dem Keime der Zerstörung im Herzen ge-boren werden, in einem siechen Dasepn langsam hin-kränkcln, und noch glücklich zu schätzen sind, wenn daskaum begonnene schnell geendigt wird? Wie vieleBlüthen sahen wir abfallen, ehe sie vollkommen auf-gebläht waren, weil das Laster ihre Safte verdorbenhatte! Wie viele, von deren Fähigkeiten die Weltdie glänzendsten Hoffnungen hagte, haben diese durchihre lasterhafte Aufführung zu Schanden gemacht!Erblicket ihr Menschen, die auf das tiefste herabge-würdigt sind, deren Wille seiner Frcyheit und Kraftberaubt, deren Verstand verfinstert, und mit Vor-urtheilen angefüllt, deren sittliches Gefühl abge-stumpft, deren Herz ohne Regungen für das Heilige,Große und Gute ist, und einzig von den Bewegungeneiner wilden Sinnlichkeit regiert wird: so werdet Ihrnicht lange suchen dürfen nach den Ursachen dieser Ver-derbnisse. Ihr werdet bald gewahr werden, wie
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