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heftigen Eindrücke fortgerissen wird, die nichts Be-schwerliches thun, an nichts, als was vor Augen liegtdenken, an nichts Unangenehmes erinnert seyn will.Man kann manches wohl erwägen, sich manche An-strengung gefallen lassen, ohne deswegen vom Vor-wurfe des Leichtsinnes frey zu fepn. Leichtsinnig muf-fen wir alle diejenigen nennen, die, ob sie gleich imEinzelnen zuweilen mit sich selbst zu Rathe gehen,doch im Ganzen gedankenlos dahin leben, und sich umden Einfluß ihrer Denkart, ihrer Thaten und Genüs-se auf ihr wahres Wohl wenig bekümmern — jeneTragen und jene Verschwender, die es vergessen, daßsie einst darben — jene Ueppigen, die es vergessen,daß sie einst schwach und elend seyn werden — jeneUebermüthigen, die es vergessen, daß man ihnen einstallen Hohn vergelten wird. Leichtsinnige sind es, dienur nach ihrem Gefallen leben, die vom Gesetz undPflicht nichts wissen wollen, die, nur auf ihren Vor-theil und ihre Vergnügen bedacht, sich jedes Mittelerlauben, wodurch sie sich dasselbe verschaffen können,die, wenn ihnen nur wohl ist, wenn sie nur Ueber-fluß haben, sich wenig darum bekümmern, daß andredarben und elend sind, daß von der hülfslosen Ar-muth erpreßt ist, was sie verschwelgen, die niemandetwas glauben schuldig zu seyn, als sich selbst. Leicht-sinnige sind es, die nach Gott nicht fragen, die dieFurcht vor ihm unterdrücken, die sich des Gedankensan ihn zu entschlagen suchen, die die Oerter fliehen,wo von ihm geredet wird, damit sie nicht gestört wer-den in der süßen Sicherheit des Wohllebens, die sich