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In uns sind die Quellen unsers Glückes und unsersElendes. Der Geist der unter uns herrscht, führtzum Wohlstände und zum Frieden, oder stürzt uns inVerderben und Jammer. Wir dürfen uns kindlichvor dir freuen, und mit den schönsten Hoffnungen indie Zukunft blicken, wenn er ein Geist der Weisheit,des Ernstes, der Frömmigkeit/ der Zucht und Ord-nung ist. Wir müssen alles fürchten, wir flehen um-sonst um Abwendung des Nebels, wenn der Geist derThorheit, des Leichtsinnes, des Unglaubens und derUngebundenheit uns regiert. So sep es uns dannheute das wichtigste Geschäft, den Geist, der uns bis-her beseelte, kennen zu lernen in seiner wahren Ge-stalt und in seinen unausbleiblichen Wirkungen, daßwir zurück kehren, wo wir uns verirrt haben. Un-partheyisch blicke jeder um sich her und in sein Herz,und eile dann, zu besorgen, was jetzt am meistenNoth ist.
In diesen Zeiten dör Noth, Herr erbarme dichunser. In diesen Zeiten des um sich greifenden Sit-tcnverderbens, Herr erbarme dich unser. In diesenZeiten der Verwirrung und der bangen Erwartung,Herr erbarme dich unser. Erbarme dich der Krankenund Leidenden. Erbarme dich der Schwachen undVerführten; erbarme dich aller Sterbenden. Ver-trauensvoll legen wir alles in deine Hände, und war-ten auf deine Hülfe. Amen.