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Nichts verdient, m. Z./ nächst der Verfassung i

unsers eignen Herzens/ heute mehr unsre Aufmerk- ,r

samkeit/ als die Beschaffenheit des Zustandes/ worinmir uns mit denen befinden/ die mit uns an Einem ^Orte wohnen und zu Einem Volke gehören dasGure/ das wir gemeinschaftlich besitzen/ die Vorthei- -

le/ die uns durch Fleiß und Redlichkeit/ oder durch die s

segnende Hand Gottes zu Theil geworden sind / die ^

Ordnung/ die unter uns herrscht/ der Wohlstand/ s

dessen wir uns freuen/ die Uebel/ die uns drücken/ !

die Fehler/ die uns beschwerlich fallen / die Unannehm- jlichkeiten/ die wir durch eigne Schuld/ oder durch die ^Fügung des Allmächtigen mit einander theilen/ die ^

Fortschritte/ die wir in der Erkenntnis und Tugend !,s

gemacht haben/ wie die Jrrthümer und Laster/ die )

uns noch immer zur Schande gereichen. ^

Ist der heutige Tag ein Tag des Ernstes/ ein ^

Tag des Nachdenkens über unsre wichtigsten Angele- ^

genheiten: wodurch können wir dann seinen Forde- ^

rungen mehr entsprechen/ als durch Betrachtungen/ ^die sich auf unser und unsrer Brüder zeitliches und ewi- sges Wohl so genau beziehen / die unsre Gedanken nach ^

dem höchsten Zwecke unsers Dasepns hinrichten/ die s

uns zur Erwägung unsrer dringendsten Bedürfnisse ^

führen/ die unser Wesen und Thun vor uns cnthül- E

len/ die uns offenbaren/ auf welchen Wegen wir fort- ^

gehen dürfen/ und welche wir schleunig zu verlassen !

haben/ die unsre Gesinnungen und Sitten vor das ^

strenge Gericht des Gewissens ziehen! !

Ist der heutige Tag ein Tag der gemeinschaftli« ^