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men, was ein Mensch wehrt ist. Zahlreiche Ersah«rimgen müssen zusammen kommen, um uns einenBlick.in das Innere des Herzens zu eröffnen. Da-rum eilet nicht, zu reden, bevor ihr diese gesammelthabt. Ihr würdet oft guten Menschen wehe thun,und oft dem arglistigen Laster glänzende Siege berei-ten. Nicht immer soll ja verborgen bleiben, was imFinstern ist; einmal wird sich alles offenbaren, unddann wird jedem Lob widerfahren, der verdient-hat.

Diese Wahrheit muß uns, endlich, einmächtiger Antrieb werden, das Böse zumeiden, und uns der Tugend ganz zu wei-hen. Nicht immer kann es dem Laster gelingen,die Welt zu tauschen. Es ist vergebens, daß es aufseine Klugheit vertraut; es werden doch Umstandekommen, wo seine Klugheit zu Schanden wird, woes, seiner Fassung beraubt, sich in seiner Arglist selbstverstrickt. Es ist vergebens, daß es sich einer glückli-chen Verborgenheit seiner Anschläge und Unterneh-mungen rühmt: es können doch Ereignisse eintreten,die alles enthüllen und es in seiner ganzen Nichtswür-digkeit offenbaren. Es ist umsonst, daß es seineSchändlichkeit durch die künstlichsten Vorkehrungen zubedecken sucht; es sind Mittel vorhanden, sie zu zer-stören- Es ist umsonst, daß es sich seiner Vortheilerühmt: wird es sie behaupten können, wenn allesans Licht kommt? wird es der Verantwortung undStrafe entgehen, die seiner wartet? und wenn eSihm gelange, auf Erden verborgen und glücklich zu