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er nicht selbst dadurch verherrlicht, die Tugend unddas Wohl des menschlichen Geschlechtes vielfach beför-dert? Ist es nicht oft wunderbares Zusammentref-fen — ist es nicht immer die weiseste Verkettung vonBegebenheiten, wodurch das Verborgene enthülltwird? Müssen wir nicht, indem wir dieses betrach-ten, bekennen: der Herr ist herrlich in allem seinemThun, seine Wege sind immer anbetungswehrt?
Mag der Tugendhafte auf Erden nicht immerdie Belohnung finden, die er verdient, mag den La-sterhaften nicht immer die Strafe treffen, die er ver-wirkt hat; hier ist nicht der Ort der Vergeltung.Wir können es doch nicht laugnen: Gott ist ge-recht. Nicht bloß unsre Vernunft, nicht bloß dieBelehrungen der Schrift entscheiden dafür: auch dieErfahrung bestätigt es, durch alle Ereignisse, die vonden wahren Gesinnungen der Menschen Zeugniß able-gen, die so oft den, der sich verbergen will, mit Ge-walt ans Licht ziehen, und alle trügerischen Künstezu Schanden machen, den Guten mit Achtung undLiebe belohnen, den Bösen aber dem Unwillen, demAbscheu, den Verwünschungen und den Bestrafungender Welt Preis geben. Sollen wir nicht, indem wirdieses wahrnehmen, mit Ehrfurcht der göttlichen Ge-rechtigkeit gedenken? Sollen wir uns nicht erinnernlassen, was auch wir zu fürchten und zu hoffen ha-ben? Soll sich nicht der Gedanke an ein künftigesGericht mit seinen Schrecknissen und Tröstungen vordie Seele stellen, wenn wir den Ewigen schon hier eine