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Man es am wenigsten erwartete? Der Zufall kenntkeine Gesetze, er hat keine Absichten, er trifft keineAnstal en, Weisheit hat diese Einrichtungen gemacht/Gerechtigkeit führt hier ihre Gerichte aus, Heiligkeitsetzt hier dem Bösen Schranken, und fördert das Gu-te, die Liebe wacht hier über dem Wohl der Einzel-nen und der menschlichen Gesellschaft. Es sind dieGesetze des höchsten Wesens, nach denen dieses ge-schieht; es ist der Regierer der Welt, den wir hierhandeln sahen. Oft sind uns seine Wege unerforsch-lich ; oft bemühen wir Uns vergebens, die Frage zubeantworten, warum dieses und jenes sich also zu-tragt ; oft verlieren sich unsre Betrachtungen in ängst-liche Zweifel, die nichts auflöst, und in Dunkelhei-ten, in die kein Strahl eines freundlichen Lichtes fallt.Nichts kann uns erwünschter seyn, nichts kann unfernforschenden Verstand und unser schmachtendes HerzMehr befriedigen, als Belehrung über die Absichten,welche Gott durch die Ereignisse der Welt und dieSchicksale der Menschen erreichen will. Zwar wissenwir, daß es ihm bet) allem um unsre Erleuchtung,Besserung und Beseligung zu thutt ist. Aber das istselten hinlänglich, uns das Einzelne begreiflich zu ma-chen. Von wenigen Dingen sehen wir ein, wie siedie Erleuchtung, Besserung und Beseligung der Weltbefördern. Vieles Dunkle wird uns klar, wenn wirbemerken, wie sich Gott jener Ereignisse und Schick-sale dazu bedient, daß er das Verborgene ans Lichtbringe und den Rath der Herzen offenbare. Ist dasNicht aber ein großer, Gottes würdiger Zweck, wird
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