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mit den Gesinnungen und dem Verhalten der letzter»genau zusammen^ so daß wir jene als untrügliche Zeu-gen für diese aufstellen können. Manche Ereignisse,die wir erleben, rühren doch am Ende von Menschenher, wenn auch ihre Hand gerade jetzt darin nichtsichtbar ist. Wir dürfen nur den Zusammenhangde selben bis zu ihrem Ursprünge verfolgen, um dortMenschen anzutreffen, die von schändlichen Leiden-schaften oder von hohem Edelmuthe beseelt sind, dievon der Weisheit oder von der Thvrheit geleitet wer-den , die das Gute oder das Schlechte beabsichtigen.Zu manchen Ereignissen wirken Menschen mit, undwir gelangen zu wichtigen Entdeckungen über ihre Ge-müthsart, wenn wir auf die Beptrage achten, die siedazu liefern, und auf die Gestalt, die jene unter ih-ren Händen gewonnen haben. O, sehet Euch nurum unter den wohlthätigen Veränderungen, die dieErde beglücken, und unter den verderblichen, die sieverwüsten: überall lernt Ihr den Sinn der Men-schen, bald in herrlichen Bemühungen, bald in fre-velhaften Beginnen, kennen. Ich gebe zu, daß manhier leicht irren kann, daß manches, was uns Tugendscheint, versteckter Eigennutz ist, und manches, waSwir als Bosheit anklagen, doch gut gemeynt war.Aber wir dürfen unsre Beobachtungen nur lange ge-nug fortsetzen, um diese Jrrthümcr zu berichtigen,und zu bewährten Überzeugungen zu gelangen. Undso ist auch in den Schicksalen der Menschen vieles,was wir als Bezeichnung oder als Folge ihrer Ge-müthsbeschaffenheit ansehen müssen, worin ihre Den-