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Welche Gräuel würden sie verüben, mit welchen Ver-wüstungen würden sie die Erde bedecken, wenn sie sichimmer in dieser Meinung behaupten könnten, undden Bcthörten nie die Augen geöffnet würden! Oftentgehen die edelsten Menschen dem traurigen Schick-sale nicht, von allen verkannt zu werden, ihre bestenAbsichten gelästert, ihre großmüthigsten Handlungenverurtheilt zu sehen. Sie tragen ihr Gutes nickt zurSchau; sie vertheidigen sich nicht ängstlich gegen jedenAngriff; sie dulden es, daß man ihren UnterdrückernRecht gibt; am wenigsten werden sie ihre eignen Lob-redner; wahrend fast jeder darauf bedacht ist, ihreSchwachen ans Licht zu ziehen. Wie traurig wärees, wenn daS immer so bliebe wie hart und grau-sam für die, die am meisten verdienen glücklich zuseyn, und wie nachtheilig für die Zugend selbst, wieviel würde ihr Ansehen und ihr Einfluß dabep ver-lieren !

Aber es kann es wird nicht so bleiben. Daßeinst ein Zag kommt, der den Nath aller Herzen of-fenbart, und einem jeden vergift, wie er es wehrt ist:dafür entscheidet das Ansehen unsrer heiligen Schrif-ten, das bestätigt die Begebenheit, deren Andenkenuns heute versammelt hat, das beweist unsre Ver-nunft mit den einleuchtendsten Gründen. Indes auchschon auf Erden sind Anstalten genug getroffen, diewahren Gesinnungen der Menschen an den Zag zubringen. Wenn sie auch nicht von Scharfsehenden sooft beobachtet und enthüllt würden, als es wirklich derFall ist, wenn sie sich auch nicht so oft unwillkührlich