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ligcn Gemeinschaft des Geistes, die über jede sinnlich«Schranke erhaben ist, und dadurch nicht unterbrochenwird, daß unsre irdische Natur, so lange wir nochhier sind, eigentliche Mittheilung unmöglich macht,die aber einst in ihrem vollen Glanze offenbar werdensoll. War denn die Verbindung zwischen Jesus undseinen Jüngern aufgelöst, als er aus dem Grabe zu-rück kehrte? War er nicht vielmehr noch immer be-sorgt für sie und mit ihnen beschäftigt? Gab er ih-nen nicht das Versprechen, ihrer auch in seinen höhernAufenthalten zu gedenken, und bey ihnen zu seyn alleTage, bis an der Welt Ende? Und erfuhren sienicht ihr ganzes, Leben hindurch die Erfüllung diesesVersprechens in seinem allmächtigen Beystande? Wieviel inniger und herzlicher wird aber das Andenken andie Unsrigen, wann wir nicht zweifeln dürfen, daßein unsichtbares Band uns noch jetzt mit ihnen ver-knüpft, wenn es so gar wahrscheinlich ist, daß sie jetztnoch um uns wissen, an uns denken, und für unsbesorgt sind!
Was aber unserm Herzen am meisten wohlthun, und alles entfernen muß, was uns beym An-denken an unsre Entschlafenen einige Schüchternheitverursachen könnte, das ist die Ueberzeugung,daß der Liebe unsrer Vollendeten gegenuns nichts mehr im Wege steht. Auf Er-den hat ihr vielleicht die menschliche. Schwachheit vonbcyden Seiten im Wege gestanden. Die hindert siejetzt nicht mehr, uns die reinste und volleste Liebe zuschenken, da sie selbst über diese Schwachheit empor