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gen hatte? Finden wir nicht bey ihm denselben Eiferfür ihr Bestes, dieselbe zärtliche Schonung ihrer Schwä-che ? zeigte er ihnen nicht dasselbe liebevolle Herz unddenselben Wunsch von ihnen wieder geliebt zu wer-den? und sind ihm die, für die er sich aufgeopferthatte, nicht selbst in seinem verklärten Zustande nochüber alles theuer? Mag es sepn, daß die, die zuGott gingen, manches der Erde, welcher es aNge-hörte, zurück ließen; mag es sepn, daß das neue Le-ben vieles an ihnen umgestaltet und vervollkommnethat; was auf Erden der letzte Zweck ihrer Bestrebun-gen war, das gilt ihnen auch jetzt noch über alles;was sie auf Erden ihrer Würdiges liebten, das ist ih-nen jetzt nicht gleichgültig; was durch die edelsten Nei-gungen des Herzens mit ihnen verbunden war, dashat der Tod nicht von ihnen getrennt. Sie sind unsnicht fremd geworden; sie sind noch immer die Gutenund Getreuen — noch immer die Unsrigen, das sagtuns das Andenken an Jesum den Auferstandenen; da-rum können wir ihrer mit der herzlichen Innigkeit ge-denken, womit matt eines alten Freundes gedenkt,von dessen fortdauernder Liebe,, auch in weiter Ent-fernung , man versichert ist.
Aber noch mehr, sie stehen noch wirklichmit uns in Verbindung, das lehrt uns derGlaube an den Auferstandenen; es ist sogar wahr-scheinlich, daß sie unsrer noch gedenken. Es ist EineGemeine Gottes im Himmel und auf Erden/ wozu allegehören, die den verherrlichten Sohn Gottes mitHerz und Leben verehren; sie alle stehen in einer hei-