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sepd; wir wissen, daß auch uns eine State da bereitetist. Mit glaubensvoller, heitrer Sehnsucht blickenwir zu Euch auf, vollendete Vater und Mütter, Gat-ten und Kinder, Geschwister und Freunde; in dieLhranen, die Euerm Andenken fließen, mischen sichAhrancn der Freude, dem Tage geweint, der die Ge-trennten neu verknüpft, der uns Euch auf ewig wie-der gibt. Mit stiller Rührung besuchen wir EuerGrab, und hoffnungsseljge Schauer durchdringen unsheute am Siegestage des Erlösers, den wir zugleichEuerm Gedächtnisse weihen, Nie vergessen wir Eu-rer Liebe und Eurer Tugend denn Eure Liebe wirduns einst wieder umfangen, Eure Tugend wird unseinst wieder entzücken!
Indem mir das Andenken an frommeEntschlafene mit dem Andenken an Je-sum den Auferstandencn verbinden, g e-denken wir ihrer mit einer lebhafter»und richtiger» Schatzung ihrer Verdienste.Wir werden starker daran erinnert, was sie eigentlichauszeichnete, und uns am meisten ehrwürdig machte.
Gewöhnlich fallt es uns, wenn wir an unsreEntschlafenen denken, gar nichtein, besonders nachdem zu fragen, wodurch sie sich Veedienste erwarben,und um dessen willen ihr Andenken der Nachwelt hei-lig seyn muß- Ihr Bild schwebt uns vor, und wassie uns gewesen sind, zieht uns am meisten zu ihmhin. Daß sie uns wehrt waren, daß sie uns liebten,