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Festpredigten
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dunkeln Kümmernder Erde, nicht bloß, daß unserStaub sich mit dem Eurigen vermische, sondern daßGott uns mit ihm, dem Anfänger und Vollender un-sers Glaubens, führe, wie er Euch mit ihm geführthat. Sein erstes Geschäft war es, die aufzusuchen,die er trauernd zurückgelassen hatte, als er am Kreu-ze verschied. So wird es auch unser erstes Geschäftseyn im neuen Leben, unter den Seligen Gottes Euchaufzusuchen, die ihr uns voran ginget. Als Mariain freudigem Erstaunen vor ihm niedersank, und sei-ne Knie umfassen wollte; da gab er ihr zu erkennen,jetzt sey die rechte Zeit des Wiedersehens noch nichtgekommen, er werde sich bald wieder von ihnen tren-nen, aber in jenem himmlischen Leben, in welches ernun eingehe, bey seinem Gott und ihrem Gott, beyseinem Vater und ihrem Vater sey ewige Wiederver-einigung. Und sollten das nicht alle Frommen undGleichgesinnten auf sich anwenden dürfen? Ihn, denWiederbelebten können wir uns nicht vergegenwärti-gen, ohne uns dem frohen Gedanken zu überlassen,daß sich um ihn einst alles zusammen findet, was aufErden durch Geistesverwandtschaft, Rechtschaffenheitund gegenseitige Werrhschätzung mit einander verbun-den war. Ist er nicht darum gestorben und wiederauferstanden, daß er auf Erden ein Reich stifte, dasin die Ewigkeit reicht, und dort wieder alle in sich auf-nimmt, die hier seine würdigen Bürger waren? Nurauf kurze Zeit haben wir von Euch Abschied genom-men, als ihr am Grabe, von unfern Thränen beglei-tet, uns verließet. Wir wissen, wohin ihr gegangen