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wir wissen genug, um mit Erhebung des Herzens ih-rer zu gedenken.

Doch, fromme Entschlafene, die wir einst dieUnsrigen nannten, beglückt und herrlich zu wissen,das befriedigt noch nicht alle Bedürfnisse unsers Her-zens. Wir können den Wunsch nicht unterdrücken,sie einst wieder zu sehen, und wieder mitihnen vereinigt zu werden. So sehr es unsauch beruhigen mag , daß sie leben und glücklich sind:es bleibt noch immer etwas Schmerzliches ein Anden-ken an sie, das allein durch die Hoffnung der Befrie-digung jenes Wunsches vertilgt werden kann. Wiesehnen wir uns den lang entbehrten Freund, einmalwieder in unsre Arme zu schließen! Wie zahlen wirTage und Stunden, bis er kommen wird, und mitwelchem Entzücken wird er endlich von uns empfangen!Wie könnten uns diese Bewegungen fremd sepn, woder Tod Menschen, die auf das genaueste mit unsverbunden waren, uns aus den Augen gerückt hat!Wir würden uns doch oft des Gedankens an Euch ent-schlagen müssen, Ihr theuern Menschen, die Ihr unSliebtet, wie wir Euch lieben, wenn uns nicht der Blickauf den Auferstandenen überzeugte, daß Ihr nichtauf immer von uns getrennt seyd. Aber so ist es;hier stärkt, hier beseligt die Hoffnungunser Herz. Den Weg, den Ihr gegangen seyd,werden wir auch gehen; er ist der Weg alles Fleisches»Vielleicht ist unsre Wallfahrt schon bald geendigt;aber nicht bloß, - wir neben Euch ruhen in den