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Undank, wenn wir Nns des Andenkens an sie etttschla-gen wollten, um nicht in unserm Vergnügen gestört,um nicht aus dem Leichtsinne, in welchem wir uns sowohl befanden, herausgerissen zu werden.
Dieses Andenken ist überdem sehr wohlthatig.Es weckrund befördert den weisen Ernst, der zu ei-ner würdigen Lebensführung unentbehrlich ist. ESversetzt uns in heilsamen Betrachtungen auf die Gran-ze zwischen Zeit und Ewigkeit. Es ermuntert uns zueiner angelegentlichen Erforschung unsers Wesens undunsers Zhuns. Es vergegenwärtigt uns Lehren undWarnungen, die wir nicht genug beherzigen können,und halt uns Beyspiele der Tugend vor, die uns sehrehrwürdig sepn müssen. Mit welchem Glauben undmit welcher Sehnsucht werden wir nach dem Landeblicken, wo unsre Geliebten wohnen, das die Nebeldes Sinncnlebens so oft vor uns verhüllen! Mitwelcher Zuversicht werden wir es unser Vaterlandnennen, da dort alle die Unsrigen sind, die der Todwohl von unsrer Seite, aber nicht aus unserm Her-zen reißen konnte! So lange das Andenkenfrommer Entschlafenen uns heilig bleibt, wird es demLaster nie gelingen, unser Herz ganz zu besiegen.
Nichts ist aber mehr dazu geeignet, dieses An-denken in uns zu erneuern, und ihm alles zu geben,waö dasselbe rührend, erfreulich, hoffnungsvoll undfruchtbar für Geist und Herz machen kann, als disGeschichte des heutigen Festes. Wir erinnern uns anJesum, den Ueberwinder des Todes, den Erstling un-ter denen, die entschlafen sind. Er ist zurück gekehrt