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Lugenden immer ähnlicher, und einst bep dir wiedermit ihnen vereinigt werden. Amen.
Der, m. Z., müßte entweder ein sehr rohesoder ein sehr unglückliches Geschöpf sepn, dem nochnie ein Mensch starb, dem er in tiefer Wehmuth nach-trauerte, und dessen Andenken ihm noch immer heiligist. Er hat entweder keinen Freund gehabt unter al-len, die er kannte, oder es fehlt ihm an Empfang,lichkeit für die edelsten Gefühle. Fromme, zärtlichgeliebte Todte bleiben guten Menschen unvergeßlich.Das Bild derselben verlöscht'nicht in ihrer Seele,und tritt oft in ungewöhnlicher Lebhaftigkeit wiederhervor. Wie sie lebten und dachten, was sie ihnenwaren, und was sie an ihnen, verloren haben, dasstellt sich noch lange nach ihrem Tode der Erinnerungdar, und erregt die Empfindungen des Herzens. Esthut uns wohl, in stillem Schmerze, mit gerührterDankbarkeit, mit inniger Hochschätzung und from-mer Sehnsucht ihrer zu gedenken.
Derer zu gedenken, die uns im Leben mit Ach-tung und Liebe zugethan waren, ist auch heilige Pflicht.Sie standen uns nahe; ihr Leben war mit dem unsri-gen befreundet und zum Theil eins geworden. Siehaben uns ihr Herz geweiht, für uns gearbeitet undgeduldet. Ohne sie würden wir uns manches Guten,was wir besitzen, nicht rühmen. Der Tod darf eineGemeinschaft nicht aufheben, die durch das bestand,waS in uns unsterblich ist. ES wäre unverzeihlicher