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uns über alles theuer seyn, und die stärksten undstandhaftesten Bestrebungen erwecken. Dann wirdLie Menschheit an uns verherrlicht: wenn wir ver-laugnen das ««göttliche Wesen und die weltlichen Lüste,wenn Licht in unserm Verstände, wenn Kraft in un-serm Herzen ist, wenn wir uns behaupten gegen alleAnfälle des Schicksals, wenn wir getrost bleiben inallem Unglück, und die Hoffnung des Bessern uns im-mer voran geht. Wir können dieses Fest nicht wür-dig feiern, wenn wir uns nicht entschließen, darnachernstlich zu trachten.
An allen soll die Menschheit immer herrlicherwerden. Es fehlt nicht an solchen, bep welchen nochZar keine Spur von der Größe, zu welcher sie sich er-heben sollen, sichtbar ist, und überall finden wir dieMenschheit noch beladen, gedrückt, verfinstert, schlechtund elend; überall bedürfen wir der Hoffnung, uman ihre Verherrlichung zu glauben. So lasset uns^ denn auch arbeiten, daß diese Hoffnung in Erfüllunggehe. Das ist der schöne Beruf derer, die diese Ver-herrlichungerkannt haben; dazu können wir alle etwas,und manche können viel dazu beptragen. So helfe dennjeder, daß das Licht der Wahrheit sich weiter verbrei-te und Heller strahle, daß die Tugend immer mehr,immer wärmere, immer thatigere, immer glücklichereFreunde finde, daß die Würde unsterblicher Geschöp-fe weniger verkannt, tiefer gefühlt, und des LebensLasten leichter getragen werden, daß das Frepe undGöttliche im Menschen immer mehr siege über die An-fälle eines unglücklichen Schicksales, und daß unter