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vergängliches Gut; Euer Schicksal kann Euch nichtdemüthigen, es wird sich einst befriedigend auflösen— auf daß Ihr willig duldet, die Leiden und dieSchmach, womit Ihr jetzt beladen seyd, auf daß Ihrselbst, wenn der Tod Euch winkt, ihm muthvoll ent-gegen gehr, da er Euch nicht vernichten kann, da erEuch in einen bessern Zustand versetzen wird; Ihrdürft Euch den frohesten Hoffnungen überlassen —auf daß keine Zweifel ferner Euch ängstigen.
Ist das heutige Fest ein Fest der verherrlichtenMenschheit: dann muß es uns, drittens, zuden ernstlichsten Bemühungen ermuntern,Laß die Menschheit an uns und durchuns immer mehr verherrlicht werde. Anuns soll die Menschheit immer mehr ver-herrlicht werden. Großes ist für diese Verherr«lichung durch die Auferstehung Jefti geschehen; aberfür uns nichts — wenn wir jenes nicht auf uns an-wendcn, wenn wir nicht selbst den Adel der menschli-chen Natur bey uns erhöhen. Wir müssen es mitder That beweisen, daß wir uns für Geschöpfe hal-ten, die über den Staub der Erde erhaben sind- Wirmüssen uns mit unfern Wünschen, Begierden undHoffnungen erheben über ihre Thorheiten und ihrenichtigen Güter. Wir müssen der Wahrheit undder Tilgend unser Leben weihen. Wir müssen un-aufhörlich wachsen in der Erkenntniß der ersten, inder Liebe und Ausübung der andern. Wir müssenuns immer mehr reinigen von Jrthümern und Feh-lern. Das große Ziel, das uns ausgestellt ist, muß