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Festpredigten
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so?

ernst mit erhabener Ruhe aus der Weltzu gehen.

Ist dieses aber etwas Großes, und unsrer Freu-de wehrt: dann dürfen wir es auch an nichtsfehlen lassen, was von unsrer Seite er-,fordert wird, damit uns einst dieselbein der letzten Stunde zu Theil werde.Und wer darf läugnen, wer darf nur daran zweifeln,daß sie etwas köstliches ist. Ja, wahrlich sic ist dasEdelste, was wir uns auf Erden und für die Erde er-werben können. Was ist es, daß wir im Leben dasPrachtvollste befassen, daß uns das Glänzendste um-gab, daß wir das Ausgesuchteste genossen. Mit demallem ist cs ja aus, wenn die flüchtigen Augenblickeunsers Erdendaseyns verflossen sind. Wehe uns,wenn wir dann nichts mehr haben, als die traurigeErinnerung an das, was wir nicht zurück rufen und,nicht mehr haben können, und das schmerzliche Gefühldes gänzlichen Mangels an allem, was uns jetzt Trost,Zuversicht und Standhaftigkeit zu geben vermöchte,wenn uns dann unser Gewissen für Nichrswürdigeund Strafbare erklärt; wenn uns dann uyser Lebenverdammt, und die gehäufte Schuld uns mit ihrerganzen Last drückt! Aber wohl uns, wenn uns dannLas Bewußtseyn eines wohlgeführten, der Pflichtganz geheiligten Wandels erfreut, wenn wir dann ^ohne Scham und Angst denken können an Gott, vordem wir bald stehen werden, wenn dann unser Herzsich leicht losreißt von der Erde, mit der es wohl zu-