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zens nicht befriedigen kann. .Er wird die Mängel al-les Irdischen einsehen, und sich Schatze sammeln imHimmel, die weder geraubt noch verzehrt werden kön-nen. Wer nach ihm sein Herz, bildet, der wirb sichGott in allen Stücken unterwerfen, und alles billi-gen, was Gott über ihn beschlossen hat. Er wirdnicht klagen, es sey zu frühe, wenn Gott ihn abfor-dert ; sein Wahlspruch ist das Wort des Apostels: L e-den wir, so leben wir dem Herrn, ster-ben wir, so sterben wir dem Herrn; da-rum wir leben oder sterben, so sind wirdeS Herrn. Wer nach ihm sein Leben gestaltet,der wird sich allem Guten weihen, und alle Kräftedafür brauchen; sein eifrigstes Bestreben wird es seyn,seine Pflichten treu zu erfüllen, und sejner Bestim-mung nachzuleben. Wenn nun einem solchen zu. derRuhe, womit Jesus starb, noch irgend etwas fehlenkönnte: so wäre es düs Gefühl seiner menschlichenSchwäche, dasBewußtseyn seines unvollkonrmnen Ge-horsams, das Bewußtsein, ohngeachtet seines eifri-gen Bestrebens, doch oft gefehlt und vieles versäumtzu haben. Auch dieses Hinderniß unsrer Sterbens-ruhe ist gehoben; zur Vergebung der Sünden ist Je-su Blut geflossen. Sein Tod ist das sichere Unter-pfand, daß Gott unsre Gebrechlichkeit uns nicht an-rechnen , daß er uns um unsrer Schwache willen nichtverstoßen, daß er auch unsre mangelhafte Tugendgnädig annehmen und belohnen will. Darum sepFreude unter allen, die Jesum verehren:denn auch uns ist es möglich gemacht,