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Festpredigten
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208
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sammenhing, die eS aber nie fesselte, und sich freutfrep zu werden vom Dienste des vergänglichen We»sens, wenn dann kein trauriger Blick auf die, diewir unversorgt und in Thranen zurücklassen uns da-Herz noch schwer macht!

So lasser uns dann eilen, zu leisten, was vonuns gefordert wird, damit wir dieser Ruhe theilhaftigwerden-. Nur Christen können sie erlangen. Beyihm müssen wir sie hohlen, der die Mühseligen undBeladenen alle erquicken will, dessen. Joch sanft unddessen Last leicht ist, der selbst mit der Ruhe starb,die er andern anbiethet. Wohlan denn, röir wollenihm anhangen, ihn bekennen, ihm uns nachbilden.Wir wollen Herz und Sinn lautern, wie er eSvorschreibt, unsre Begierden abziehen von der Erde,unser Herz Gott ergeben, und seinen Willen allesbey uns gelten lassen; wir wollen nicht müde wer-den, das Werk zu wirken, das uns anbefohlen ist,bis es Abend wird. Das Bewußtseyn, unsre Schul-digkeit gethan zu haben soll unser Lohn seyn, undder Glaube daß Gott den Frommen gnädig ist,und sie durch den Tod zum ewigen Leben führt sollvollends alle Dunkelheiten zerstreuen, die unfernTod umgeben.

Ja dir, Gekreuzigter, geloben wir Ehrfurcht,Liebe und Treue bis ans Ende. Nie wollen wiruns deines Evangeliums schämen. Nie soll es unsSchande dünken, die deinigen zu seyn. Warst dusuch gering geachtet vor der Welt; endigte sich dein