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von ihm dürfen wir das Heil unsrer Seele erwarten.Er ist unsres ganzen Verehrung wehrt.
Seiner dürfen, seiner sollen wirunSauch freuen: denn durch ihn ist es möglichgeworden, daß auch wir einst mir Ruheaus allen unfern irdischen Verbindungentreten. Er hat uns ein Beyspiel dieser Ruhe gege»ben, er hat es mit der That bewiesen, daß der Todfür den Frommen so schrecklich nicht ist, als er unSoft zu sepn scheint. Wenn er durch sein Evangelium Le-ben und Unsterblichkeit ans Licht brachte: so find unsbepde noch gewisser; so ist uns der Gedanke an sienoch erfreulicher und wirksamer geworden, da wir dieRuhe seines Todes vor uns habeni Wer kann zwei-feln, daß es ihm Ernst war mit seinen Hinweisungenauf ein künftiges Leben, mit seiner Verheißung vonWiedersehen und Belohnung, da er selbst in diesemGlauben so freudig starb? Auf ihn, auf den Got-tesfrieden, der um sein Kreuz schwebt, lasset uns se»hen: und Heiterkeit wird noch in unscrm brechendenAuge strahlen, Himmclsgefühl noch in den letzten Be»wegungen unsers entfliehenden Lebens uns durchströ-men. Was ist seine ganze Lehre, was ist sein ganze-Leben anders, als eine Anweisung, einst mit Ruhe«us der Welt zu gehen? Wer hiernach sein Herzbildet, dcr-wird das Leben und des Lebens Güter niein dem Maße schätzen, daß der Abschied von ihnenheftige Erschütterungen in seinem Gemüthe hervorbrachte. Er wird frühe bedenken, daß das Wesendieser Welt vergeht, und die Sehnsucht unsers Hexs