zu trösten suchen; zur vollkommnen Ruhe werden wires lucht bringen, wenn wir keine Hoffnung haben.
Die Hoffnung, cs bleibe noch etwas übrig, wenn un-ser Leib in Staub zerfallt, das allmähliche Verdun-keln unsers Bewußtsepns ftp nur eine vorübergehendeErscheinung, die einen Hellern Zustand desselben vor- >Hereircn, wir werden das Beßte von dem, was wirauf Erden zurücklassen, dort wieder finden, und nochBeßres dazu erlangen, der Tod ftp nicht.bloß das En-de unsrer Schmerzen, er führe auch zum Ersätze füralles, was wir gelitten und verloren haben. — Die-se Hoffnung muß uns den dunkeln Weg des Todes er-leuchten, damit wir ihn unerschrocken und unerschüt- Itert bewandeln. In dem Maße, als diese Hoffnungin unS deutlich und stark ist, kvird auch unsre Ruhegroß ftyn. Mit dieser Hoffnung find alle erfüllt ge-wesen, die still in die Arme deS Todes sinken, wieman in den Schlaf sinkt. Sie hofften neues Leben,sie hofften Beßres, Wiedervereinigung, Nahe Got-tes, Verbindung mit Seligen. In dieser Hoffnungneigte auch Jesus sein Haupt und verschieb. Ja,das war es, was dich so ruhig machte im Tode, gött-licher Dulder. Dir war es freudige Gewißheit, daßdie Menschen wohl den Leib tobten, aber die Seelenicht können tödren; du warst vom Himmel gekom-men, und der Himmel that sich auf, dich freudig zu ^empfangen. Wohin du die deinigen immer gewiesen, !wofür zu leben, zu dulden und zu sterben du sie im-mer aufgeforderst hattest, wohin sich deine Seele instillen Nachten so oft aufschwang, wo du Trost und