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Festpredigten
Entstehung
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diese war eins mit dem Willen Gottes. Er starb mltFreudigkeit, die Verluste und die Schmerzen des To-des waren für ihn nichts, wenn dieser Wille Gottesan ihm und durch ihn geschah. Es betrübte ihn nrcht,daß sein Leben sich frühe endigte: denn es war wirk-lich aus; es war nichts mehr für ihn zu thun, alssterben. Es ging ihm nicht nahe, des Lebens Güterzu verlassen: denn, ach, wie wenig hatte er von ihmbesessen! Und hatte er mehr, hatte er alles besessen:es wäre ihm doch nicht nahe gegangen: er gab zurück,was ihm anvertraut war; im Himmel nicht aufErden war immer sein Sinn. Es erschütterte ihnnicht, sich von den Seinigcn zu trennen; er hatte eSimmer gewußt, daß er hier nur auf kurze Zeit mit ih-nen verbunden seyn, einst aber ewig mit ihnen verei-nigt werden würde. Er wußte überdem, daß Gott>der ihn aus ihrer Mitte rief, sie nicht verlassen wür-de. Er trauerte nicht, daß er sein Werk nicht wei-ter würde fortsetzen können: denn er ließ es zurückunter dem Schutze Gottes, um dasselbe bald, aus ei-nem hohem Zustande, mächtiger und siegreicher zuleiten. Unterwerfung unter dem WillenGottesgab ihm die Ruhe, womit er auSallen irdischen Verbindungen schied.

Dazu kam, endlich, noch Hoffnung.Alles ist umsonst, womit wir uns in der Nahe deSTodes, beym Hinblick auf so manches Band das nunzerreissen soll, beym Gefühl unsrer allmählich dahinschwindenden Kräfte, bey dem, unser Innerstes durch-bohrenden Gefühle, es werde bald mit uns aus sepn,