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Festpredigten
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der konnte gewiß mit Ruhe aus allen ir-dischen Verbindungen scheiden.

Um so mehr, da ihm dies noch beson-ders durch seine Unterwerfung unterden Willen Gottes erleichtert wurde.Dcy aller Treue, womit wir unsere Pflichten nachge-lebt haben, kann es doch noch Umstande genug geben,die unfern Abschied schwer machen, wenn sie auch un-sre Ruhe nicht ganz zerstören. Aber diese Umstäkdeverlieren ihre Gewalt, die Erde mit dem, was sieSchönes, Kostbares und Geliebtes besitzt, zieht unserHerz nicht mehr an, wenn wir es Gott ergeben ha-ben. Wir begehren und schätzen dann nichts im hö-Herm Grade, als es mit dieser Ergebung bestehenkann. Wir wollen, wir billigen dann unbedingt,was Gott über uns beschlossen hat; wir folgen gerneseiner Führung, wenn es auch über Dornenwege geht;wir verlaugnen alles, und geben alles hin, was Gottvon uns fordert, und wenn es auch das Leben wäre.Um das aber zu können, muß man es in der Unter-werfung so weit gebracht haben, wie Jesus. DieseUnterwerfung hatte ihn gelehrt, auf alles gefaßt,und zu allem bereit seyn, was von ihm würde verlangtwerden. Nur so lange war ihm sein Leben theuer,als die Pflicht es ihm zu erhalten befahl; er willigtein seinen Tod, so bald er nach dem Rathe Gottes zumHeile der Welt nothwendig war. Ihm war das Le-ben dann etwas, das er nicht behalten konnte, ohneviel Größeres und Würdigeres zu verlieren. SeinLeben, war mit seiner Pflicht eins geworden, und