.mehr muß das der Fall sepn, wem: wir wissen, daßwir uns einer furchtbar entscheidenden Ewigkeit na«Hern, daß wir bald vor einem Richter stehen werden,der einem jeden vergilt nach seinen Werken. Der,m. Br., kann nicht ruhig sterben, der sich Verdros-senheit zu dem, was er thun sollte, der sich die Ver-säumung von tausend Gelegenheiten, sich nützlich zumachen, der sich Treulosigkeit in seinen Berufsge-schäften, der sich das leichtsinnigste Verbringen vonTagen und Stunden, der sich der frevelhaften Ueber-tretung der heiligsten Pflichten, der sich mannigfalti-ger Ungerechtigkeiten anklagen muß. Die Vergangen-heit hat er zu betrauern, die Zukunft zu fürchten,und nirgends findet er etwas, das ihn trösten kann.So ist es nicht mit dem, den das Bewußtseyn treuerfüllter Pflichten bis an die Gränze des Lebens be-gleitet, der mit wahrer Ueberzeugung sagen darf:ich habe vollendet das Werk, das mir ge-geben ist. Das konnte Jesus Christus. Alles wargeschehen, was ihm von seinem Vater aufgetragenwar. Seiner Bestimmung hatte er ganz und immergelebt. Nie war etwas versäumt worden, was ihmoblag, nie eine Pflicht unerfüllt geblieben. Tag undNacht hatte er in seinem großen Berufe ^arbeitet.Heiter war ihm der Blick in die Vergangenheit, hei-ter der Blick in die Zukunft. Der Welt hatte erkeine Schuld mehr zu bezahlen, ober ste gleich früheverlassen mußte. Vor Gott durfte er freudig erschei-nen: denn seinem Dienste hatte er alle Kräfte auf-geopfert. Der Heilige der so gelebt hatte:
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