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ben seiner Natur — doch kein Kampf gegen ihrefrühe Auflösung. Wem wird der Tod nicht durch ir-gend etwas/ das er liebt und jetzt verlassen muß/ ver-bittert? Wer schaut nicht in den letzten Augenblickenmit Wehmuth nach diesem und jenem hin/ was ihneinst glücklich machte? Auch das kann die Stille nichtunterbrechen/ die in der Seele des sterbenden Erlö-sers herrscht. Wem/ der seine Pflicht schätzte und inseiner Thätigkcit sein Glück fand, geht es nicht nahe,Geschäfte unvollendet lassen zu müssen, die in einemraschen Fortgange begriffen waren/ und durch die vielGutes sollte bewirkt werden? Sehet Jefum — 'eiist nicht möglich, daß man ein Werk feuriger liebe,als er das seinige liebte, und daß von einem Werkemehr abhange, als von dem seinigen abhicng: docherregt es keine heftige» Bewegungen in seinem Gemü-the, daß er für dieses Geschäft nicht mehr auf die ge-wohnte Weise thatig seyn, daß er die Fortsetzung des-selben andern überlassen soll. Wenn irgend etwasein edles Hetz erschüttern kann: so ist es dies; ^«ber-auch hierüber war die Seele Jesu erhaben. Wenschmerzt eö nicht, unversorgte Angehörige, unerzoge-ne Kinder zurücklassen, und sie allen Beraubungen,Verfolgungen und Verführungen der Welt gleichsamPreis geben zu müssen? Dem Erlöser waren die zärt-lichen Gefühle nicht fremd, die gute Menschen für ih-re Angehörigen Hägen; er vergaß die Seinigen imTode nicht. Liebevoll blickte er seine Mutter an, unddann den theuern Jünger, dessen Schutz und Sorgeer sie empfahl. Aber auch das vermochte das Gleich-