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täglich fühlet, und oft ängstlich fragt:wann wird das aufhören? Q, seyd gelrost,es hört gewiß auf. Noch ist es norhwendig, daß Ihrleidet. Gott prüfet Euch. Gott will Euch reiingenund bessern. Er will Eure Frömmigkeit, und EureGeduld üben. > Er will Euch noch mehr abziehen vonder-Welt und dem vergänglichen Wesen, noch mehrmit Sehnsucht nach dem Himmel erfüllen. Er willEuch durch eben diese Leiden vorbereiten und geschicktmachen zum Genüsse der künftigen Freude. Dauertes gleich lange, bis die Erlösung anbricht: geduldetEuch noch eine kleine Weile; lasset den Muth nichtsinken, sie -ist doch nicht ferne mehr. Nur EurerUngeduld scheinen Jahre und Tage lang. Sehetauf Jesum — wie dunkel war sein Weg; schienes doch,. als ob Gott ihn verlassen habe: aber wiefreudig, wie groß sein Triumph, als er nunausrief: es ist vollbracht! Und wie werdetIhr jauchzen, wenn nun alles überstanden, undüberwunden, wenn der letzte Schmerz vorüber ist,und sich nun der Himmel öffnet, Euch aufzuneh-mcv, und Euch für alles unaussprechlich zu be-lohnen.
Auch Euch tröste das Wort: es ist voll-bracht,dieJhr früher von der Welt schei-den müsset, alsJhr alles vollendet habt,was Ihr als Euren Beruf betrachtetet,und noch zu vollenden wünschtet. Im ei-gentlichen Sinne war ja auch das Werk Jesu noch