nicht vollendet, als er am Kreuze seinen Geist auf-gab. Aber, was ihm davon aufgetragen, was ihmzu thun gestattet war, -das war geschehen. Erzweifelte nicht, daß dieses Werk in der Hand Got-tes stehe, und von der ewigen Weisheit und Gütewerde weiter geleitet werden. Er hatte nun daSSeinige gethan, und erwartete im übrigen allesvon dem, der das Gute überall in seinen Schutznimmt und segnet. Und dieser Glaube war sostark in ihm, daß er das Werk, das erst die fer-ne Zukunft vollenden sollte, als schon vollbracht an-sah e. So sey es auch bey Euch. Müsset Ihr
früher Weggehen, als die Verbesserung, die Ihrin Euerm Berufe unternommen hattet ^ zu Stande "gekommen ist, als Ihr die Eurigen versorgt, EureKinder erzogen , den Unglücklichen, deren Ihr Eucherbarmt, ganz geholfen habt. Seyd getrost, Gottwird weiter sorgen. Es fehlt ihm weder an Mit- -teln noch an Willen. Er wird sich der Eurigen,Eurer Kinder, und der Unglücklichen, die ihr umEuch versammelt habt, väterlich annehmcn. Waser durch Euch verrichten konnte, das kann er auchdurch andre Werkzeuge verrichten. Fahret hin inFrieden, und auch Euer letztes Wort ftp ein Freu-diges: es ist vollbracht.
Theuer und segcnsvoll bleibe uns allen, Erlö-ser der Welt, dieses dein großes Wort. Es lehreuns dich bewundern und glaubensvoll verehren; eserfülle uns mit frommer Freude. Es erinnere die