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Entstehung
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178
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rer Brüder, die Schande der Menschheit, bas Ver«derben der Welt, der Fluch ihrer Zeitgenossen undder Nachkommen sind, oft so spät endigen?

S.

Ein großes, inhaltsreiches Wort ist eS,das wir aus dem Munde des sterbenden Erlösers hö-ren, als er ausricf: es ist vollbracht; darumaber auch ein fruchtbares Wort, ein Wort, daSwir nicht betrachten können, ohne tief bewegt, ohnevon mannigfaltigen Empfindungen ergriffen zu wer»Len. Dieses Wort wäre allein schon hinlänglich, disFeyer des heutigen Tages zu leiten. Es ist einleuchi»tend, das uns dasselbe stimmen muß.

Zuvörderst, zur Bewunderung und zu»gläubigen Verehrung des Sterbenden.Sollte der nicht unsre Bewundrung verdienen, deres unternahm, ein Werk von diesem Umfange, vondieser Erhabenheit, von diesen ausgebreiteten Folgenzu vollbringen, ein Werk, welches im Geiste zu um-fassen, schon so kühn war, und das solche Anstren^gungen, solche Aufopferungen, eine solche Selbstver-läugnung, eine solche Standhaftigkeit forderte einWerk, das die Zeit, die alle Werke der Menschenzertrümmert, nicht zu zernichten vermag, das festsieht, wie die Ewigkeit, der es angehört, und allenAnfällen der Menschen, wie allen Stürmen der Welt?begebenhciten Trotz biethet? Sollte der nicht unsreBewunderung verdienen, der- cs nicht bloß unternahm,der es wirklich vollbrachte, der alles pünktlich leistete,