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Festpredigten
Entstehung
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174
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Mer auch in Beziehung auf sich selbstdurfte er sagen: es ist vollbracht: denn voll-endet waren alle Geschäfte, die er aufErden zu vollenden hatte. Nichts war mehrübrig von dem, was er für seine Bestimmung hielt,das nicht auch geschehen wäre. Er hatte seinen Jün-gern einen so vollständigen Unterricht ertheilt, als siefür jetzt bedurften, um die Lehrer der Welt zu wer-den. Er hatte ihrem Geiste die Richtung, ihremHerzen die Stimmung gegeben, die ihrem großenBerufe angemessen waren. Bald mußte alles sinken,was jetzt noch von Vorurtheilcn und Jrrthümern ih-rem Verstände umnebelte. Ihr Glaube hing fest anihm, ihr Herz liebte ihn ; sie waren bereit allesfürihn aufzuopfern; seine Sache war ganz die ihrigegeworden. Unter der Menge kannten ihn schon vieleals den großen Propheten, und es bedurfte nur nocheines wohlthätigen Anstoßes und einiger nähern Auf-schlüsse, die ihnen bald zu Zheil werden sollten, umihm auch hier Schüler zn bilden. Die Heuchelet) unddas Laster waren beschämt und ans Licht gezogen, undes ihnen dadurch unmöglich gemacht, länger das Volkzu verführen. Mit einem Nachdrucke und mit einemErnste, der alles aufmerksam machen mußte, hatteJesus gehandelt. Das Gottesreich war angekündigt,und was die Menschen zur Aufnahme in dasselbe, zuihrer Beruhigung und Beßrung zu wissen nöthig hat-ten, das war schon auf dem Wege allen bekannt zuwerden. Auch das kostbarste Opfer, was von ihmgefordert wurde, war gebracht; unter großen Qualen