Her und in uns selbst,-was die Wichtigkeit derselbenbey uns vermindert! Welch ein Gewühl von Geschäf-ten und Lustbarkeiten hat uns im verstoßenen Jahreumgeben! Welche Leidenschaften haben uns getrie-ben ! Mit welchem Eifer haben wir sinnlichen Zwe-cken nachgestrebt! O, cs ist sehr zu besorgen, daßunsre Grundsätze viel dabei gelitten haben.
Desto nöthiger ist es, daß wir uns,drittens, heute den Wehrt derselben leb-haft vergegenwärtigen. Wir können es unsnicht oft genug Vorhalten: daß die Grundsätze derRechtschaffenheit allein ewig und unveränderlich sind;daß nichts uns nöthigen kann, sie aufzugeben, wah-rend die Grundsätze eigennütziger Klugheit fast jedenTag eine andre Gestalt annehmen, und neue Wegeeinschlagen müssen; daß die Grundsätze der Recht-schaffenheit uns in allen Fällen am sichersten leiten,und im Ganzen unser Wohl am besten befördern; daßsie mit unsrer Würde auf das genaueste zusammen-hangen, und uns nichts anders lehren als die Behaup-tung, die Erhöhung, die Verherrlichung derselben,daß sie uns in die vollkommenste Uebereinstimmungmit uns selbst bringen, und uns dadurch eine unzer-störbare Zufriedenheit gewähren; daß sie uns alleinzu solchen Wesen bilden, die der Glückseligkeit unsterb-licher Geister in einer andern Welt fähig und wehrtsind. Lasset uns dies auch heute in Erwägung ziehen,und alles bedenken, was uns die Erhabenheit undVortrefflichkeit dieser Grundsätze ins Licht stellen kann.
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