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Entstehung
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Mit stillem Nachdenken, m. Z-, muß der ersteLag eines Jahres von solchen Geschöpfen gefeyert wer-den, die darauf stolz sind, daß sie sich vernünftignennen dürfen, und die es wissen, daß sie nicht aufhö-reN zu seyn, wenn der letzte Hauch ihres irdischen Le-bens verschwindet. Eine große Reihe von Tagen undStunden ist dahin, und kehret nie wieder; eine gro-ße Reihe von Veränderungen, von Freuden undSchmerzen hat sich bereits verloren in das Dunkel derVl'rgangenheit, und nichts kann sie zurück rufen.Vieles, sehr vieles ist von uns gedacht, gewollt undgethan, waS sich nicht ungeschehen, und nicht wiedergut machen laßt. Um ein Bedeutendes stehen wiralle dem Zeitpunkte naher, der unserm irdischen Da-seyn ein Ende Mehr, uns aus allen Verbindungenherausreißt, die uns- jetzt beglücken, und uns einergroßen Entscheidung unsers Schicksales entgegen führt.Und dem könnten wir zusehen, ohne davon ergriffenzu werden, ohne ernsthafte Betrachtungen über un-fern gegenwärtigen und künftigen Zustand, über un--sre sittliche Beschaffenheit, über unser Verhalten undunsre Hoffnungen anzustellen? Wie leichtsinnig undwie gefühllos müßten wir dann seyn!

Die Wichtigkeit alles Irdischen und unsers eig-nen körperlichen Wesens, die Vergänglichkeit allerGüter, die wir sammeln, die Flüchtigkeit aller Freu-den, nach denen wir Haschen, die Geringfügigkeit al-ler Zwecke, die wir uns Vorsätzen und die kurze Dau-er aller Verbindungen, die wir schließen, wird unsheute auf das lebhafteste vor Augen gestellt. Und